Krämer Erdwärme und Brunnenbau

Krämer Erdwärme und Brunnenbau

Über uns

Ihr Erdwärme-Partner im Oberrheingraben

Ihr Erdwärme-Partner im Oberrheingraben

Mit unseren speziellen Bohrverfahren für Erdsonden haben wir bereits für mehr als 1.200 Kunden gebohrt.

In Baden-Württemberg sind wir Marktführer im Bohren von Erdsonden. Mehr als 1000 Erdsondenanlagen haben wir im Bestandsbau gebohrt, unabhängig ob die Heizungsanlage mit Fußbodenheizung oder mit Heizkörper betrieben wird.

Da sich Erdonden hervorragend zum Kühlen eignen, werden viele Häuser damit auch gekühlt.

Ein Mann mit Schutzhelm und Brille steht lächelnd neben einem großen, rostfarbenen Industriebohrer, der für Erdwärmebohrungen verwendet wird, und hält ihn mit einer Hand fest. Im Hintergrund ist der blaue Himmel zu sehen.

Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung

Was uns umtreibt

Hohlbohrschnecke

Die Hohlbohrschnecke für Erdsondenbohrungen wurde 2006 durch Edelbert Krämer entwickelt und gezielt auf die geologischen Bedingungen der Rheinebene angepasst. Das Verfahren ermöglicht kurze, sichere Erdsondenbohrungen im ersten Grundwasserleiter und nutzt das fließende Grundwasser als regenerierende Wärmequelle, wodurch hohe Entzugsleistungen bei vergleichsweise geringen Bohrtiefen möglich werden.

Beim Bohren mit der Hohlbohrschnecke werden hohle Rohre mit aufgeschweißten Wendeln in den Boden gedreht. Das Bohrgut wird durch die Wendeln nach über Tage gefördert und zum Teil verdrängt. Das innere Rohr ist durch eine verlorene oder wiedergewinnbare Spitze verschlossen. Hat die Bohrung die gewünschte End Tiefe erreicht, wird die Erdwärmesonde durch dieses „Seelenrohr“ eingebaut und dann die Schnecken wieder gezogen.

Die Verfüllung der Bohrung erfolgt – nach Einbau der wassergefüllten Sonde – beim Herausdrehen der Hohlbohrschnecke mit dem anstehenden Erdreich. Aus fachtechnischer Sicht bestehen gegen dieses Vorgehen bei durchlässigen Lockergesteinen und wenn sich die Erdwärmesonde auf ihrer ganzen Länge nur im obersten Grundwasserleiter befindet, keine Bedenken. Die Erdsonden sind ab Werk geschweißt und werden vor der Füllung mit Glykol einer Druckprüfung unterzogen.

Forschungsprojekt QEWSPlus

Die Anlage dient dem Heiz- und Kühlbetrieb. Die Auslegung der Anlage liegt bei 8 kW. Die tatsächlichen Spitzenlasten treten jedoch nur sehr kurz auf- ein Wärmeentzug über 7 kW dauert maximal nur 0,97 h. Für die Auslegung sind daher nicht nur die maximale Leistung, sondern auch deren Dauer und die zeitliche Auflösung des Lastprofils entscheidend.

Da die Kosten der Anlage im Wesentlichen von der erforderlichen Bohrmeterzahl abhängen, hat der angesetzte maximale Entzug einen großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit. Wenn höhere spezifische Entzugsleistungen in W/m zulässig sind, kann die Anlage kleiner und günstiger dimensioniert werden. Besonders das Hohlbohrschneckensystem im fließenden Grundwasser bietet hier Vorteile, da es deutlich höhere Entzugswerte ermöglichen kann als trockener Festgesteinsuntergrund. Dadurch sind sehr effiziente und wirtschaftliche Geothermieanlagen möglich.

SmartQuartier Durlach

Das Fraunhofer ISE hat mit der Karlsruher KES ein innovatives Mehrquellensystem aus Erdwärme und Luft entwickelt. Die Krämer Erdwärme hat dafür die Erdwärmesonden gebohrt. Diese Sonden als auch die gesamte Anlage werden messtechnisch begleitet und belegen die hohe und dauerhaft mögliche Entzugsleistung am Standort.

Testfeld Philippsburg

Die Gebäude auf unserem Firmengelände werden selbstverständlich geothermisch geheizt und gekühlt.

Hierfür haben wir verschiedene Sondenbauarten verwendet, unter anderem großvolumige Sonden, Koaxial-Sonden und Split-Sonden. Letztere können auf Grund ihrer schlanken Geometrie mit einem kleinen Bohrgerät erstellt werden und bieten damit das Potential des Einsatzes im engen urbanen Raum. Die Sonden sind mit Sensorik ausgestattet. So können wir die Performance der Sonden im Betrieb auswerten. 

Bei weiteren Fragen zu unseren Forschungen, melden Sie sich bei uns!

Welche Förderungen gibt es?

Aktuell werden Wärmepumpen im Bestand über die BEG/KfW-Heizungsförderung gefördert; je nach Fall kommen weitere Boni hinzu, die die Fördersätze erhöhen.

Bei erdgekoppelten Wärmepumpen zählen auch die Erschließungskosten der Wärmequelle, ausdrücklich z. B. Erdsondenbohrungen, Probebohrungen und Brunnenbohrungen inklusive Installation und Anbindung an die Wärmepumpe.

Weitere Informationen:

Lassen Sie sich von uns individuell beraten!

Das Optimum der Fördermöglichkeiten arbeitet auch gerne ein unabhängiger Energieberater/in für Sie aus.

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