Fragen & Antworten
WIR SIND HIER, UM DEINE FRAGEN ZU BEANTWORTEN UND DIR DETAILLIERTE INFORMATIONEN ZU BIETEN.
Erdwärme und die damit verbundenen Technologien wie Erdsonden, Brunnenbau und Wärmepumpen sind Schlüsselkomponenten für umweltfreundliche und effiziente Heiz- und Kühlsysteme. In diesem Abschnitt haben wir informative Antworten auf deine Fragen zusammengestellt, um dir ein besseres Verständnis für diese Themen zu vermitteln.
Wenn du dich für umweltfreundliche Heiz- und Kühlmethoden interessierst oder darüber nachdenkst, in Erdwärme-Systeme zu investieren, bist du hier genau richtig. Unsere Antworten auf häufig gestellte Fragen sollen dir bei der Informationsbeschaffung und Entscheidungsfindung behilflich sein.
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Die häufigsten Fragen
Erdwärme ist die natürliche Wärme, die im Inneren der Erde gespeichert ist. Erdwärme kann zur Beheizung und zur Kühlung von Gebäuden genutzt werden. Diese Wärmequelle wird mittels Erdsonden oder Brunnen aufgenommen, mit einer Wärmepumpe übertragen und mittels einer Heizung im Gebäude abgegeben.
Erdsonden werden einmalig senkrecht in die Erde gebohrt oder waagrecht in die Erde gelegt. Sie haben eine Lebensdauer von 100 Jahren. Sie bestehen aus langen Polyethylenrohren durch die eine Flüssigkeit fliest (genannt Sole), die die Wärme aufnimmt. Die Sole dient als Wärmequelle. Durch eine Wärmepumpe wird anschließend die Temperatur erzeugt, die zur Heizung erforderlich ist. Über eine Fußbodenheizung oder über Heizkörper wird die Wärme an das Gebäude abgegeben.
Brunnen können dann gebohrt werden, wenn Grundwasser vorhanden ist. Man benötigt einen Förderbrunnen und einen Schluckbrunnen. Das Wasser aus dem Förderbrunnen dient als Wärmequelle. Dem Wasser wird Wärme entnommen. Mit einer Temperaturdifferenz von vier Grad Celsius wird das Wasser wieder durch den Schluckbrunnen in die Erde zurückgefördert. Heizt man mit dem Grundwasser wird es kälter zurückgefördert, kühlt man wird es wärmer zurückgefördert.
Im Prinzip handelt es sich um die gleiche Wärmepumpe. Nur die Wärmequellen unterscheiden sich.
Bei Erdsonden handelt es sich um einen geschlossenen Kreislauf. Er ist geschlossen und funktioniert wie ein Heizkreislauf. Beide Kreisläufe benötigen keine Wartung. Es wird über Jahrzehnte die gleiche Flüssigkeit herumgepumpt.
Bei Brunnen handelt es sich um einen offenen Kreislauf. Es wird immer neues Wasser gepumpt. Da Grundwasser oft Eisen- und Manganhaltig ist, kann sich dieses in der Wärmepumpe absetzen. Die Wärmepumpe muss gereinigt werden, wenn deren Wärmetauscher verstopft ist.
Erdwärme ist eine unerschöpfliche Wärmequelle zum Heizen und zum Kühlen. Sie ist CO2 frei. Unter jedem Grundstück steht sie dem Grundbesitzer kostenlos zur Verfügung.
Beim passiven Kühlen sind nur der Solekreislauf und der Heizkreislauf in Betrieb. Die Wärmepumpe wird nicht benötigt. Über die Heizung wird die Raumwärme direkt in die Erde abgeführt.
Seit vielen Jahren gibt es in verschiedenen Formen und Höhen staatliche Förderung. Wegen der höheren Investitionen bei der Nutzung von Wärmepumpen versucht der Staat dies auszugleichen. Ist
die Investition einmal getätigt, profitiert der Nutzer durch die niedrigeren Betriebskosten beim Heizen und Kühlen.
Sowohl im Neubau wie im Bestandsbau gibt es Förderungen die sich aber wesentlich unterscheiden. Oft ändert sich auch die Förderpraxis. Wir zeigen ihnen gerne wohin sie sich wenden können.
Den Energiebedarf eines Hauses ermittelt der Energieberater. Im Bestandsbau greift man auf die letzten Jahre zurück. Öl- oder Gasverbrauch zeigen einem zuverlässig den Energiebedarf.
Wieviel Platz sie benötigen und wo die Erdsonden gebohrt werden können ermitteln wir gemeinsam mit ihnen.